1. Viruserkrankungen
Eine optimierte Fütterung und die Sicherstellung täglicher Hygiene und Desinfektion sind wichtige Maßnahmen zur wirksamen Vorbeugung dieser Krankheit. Ein solides und standardisiertes Hygiene- und Desinfektionssystem muss etabliert werden, um die Übertragung von Krankheitserregern weitestgehend zu unterbinden. Erkrankte Legehennen müssen isoliert, behandelt und desinfiziert werden. Kadaver von erkrankten und toten Hühnern müssen standardisiert und schonend behandelt werden. Schadstoffe und Einstreumaterialien sind tief zu vergraben oder zu verbrennen.
Im täglichen Betrieb ist es wichtig, für optimale Wachstumsbedingungen der Hühnerherde zu sorgen. Im Frühjahr sollten Isolierung und Belüftung sorgfältig erfolgen, um den durch Wind verursachten Stress zu reduzieren. Hochwertiges Futter ist unerlässlich, um den Nährstoffbedarf der Legehennen zu decken. Die konsequente Einhaltung der Impfvorschriften kann das Risiko von Krankheitsausbrüchen erheblich verringern.
Die regelmäßige Fütterung von Happy 100 für Hühnerherden enthält Inhaltsstoffe wie Chlorogensäure und Polysaccharide aus Eucommia ulmoides. Chlorogensäure wirkt antibakteriell und antiviral und kann Hühnern helfen, Infektionen durch Viren und Bakterien zu widerstehen. Polysaccharide aus Eucommia ulmoides sind Immunpolysaccharide, die die Widerstandsfähigkeit von Hühnern stärken können.
2. Bakterielle Erkrankungen
Durch die Anwendung einer vollständigen Fütterungsmethode (Rein- und Rausfütterung) lassen sich Kreuzinfektionen wirksam vermeiden. Eine möglichst geschlossene Haltung reduziert oder verhindert den Kontakt zwischen Hühnerherden und Escherichia coli-Bakterien. Ein rechtzeitiger und zuverlässiger Schutz vor Kälte und Hitze ist wichtig, um Kälte- und Hitzestress zu vermeiden und ein angenehmes Umfeld für Legehennen zu schaffen. Die optimale Stalltemperatur liegt bei 19–22 °C, die Luftfeuchtigkeit bei etwa 65 %. Die Besatzdichte sollte je nach Alter der Legehennen angepasst werden, um Überbelegung zu vermeiden. Lärmbelästigung im Stall ist zu reduzieren und ein gesundes Wachstum der Legehennen zu gewährleisten.
Hühnermist regelmäßig entfernen, den Stall sauber halten und den Mist gleichmäßig lagern und fermentieren lassen. Im Hühnerstall stets für gute Belüftung sorgen, um eine erhöhte Ammoniakkonzentration und damit verbundene Schäden an den Atemwegsschleimhäuten der Hühner zu vermeiden. Wege, Ställe, Utensilien etc. auf dem Betriebsgelände regelmäßig gründlich desinfizieren. In der Hühnerzuchtanlage die Brutstätte, Geräte, Eier, Spülbecken, Materialtanks, Wände, Böden etc. umfassend desinfizieren, um das Risiko einer E. coli-Infektion bei Legehennen zu reduzieren.
3. Ernährungsbedingte Krankheiten
Der Schlüssel zur Vorbeugung und Behandlung von ernährungsbedingten Erkrankungen bei Legehennen liegt in der wissenschaftlich fundierten Zubereitung und Fütterung eines vollwertigen Futters. Bei der Futterzubereitung für Legehennen müssen die nationalen Standards sorgfältig beachtet werden, um eine ausgewogene Kombination wichtiger Nährstoffe wie Rohprotein, Energielieferanten, Ballaststoffe und Spurenelemente (Mineralstoffe, Vitamine) zu gewährleisten und so den normalen Nährstoffbedarf von Legehennen für Wachstum, Entwicklung und Eierproduktion vollständig zu decken.
Die regelmäßige Einnahme von Gallensäuren kann das durch übermäßige Ernährung verursachte Problem der Fettleber lösen, die Verdauung und Aufnahme fettlöslicher Substanzen fördern, der Leber helfen, Giftstoffe auszuscheiden, Leberschäden, die durch Medikamente, Mykotoxine, Schwermetalle und andere Ursachen hervorgerufen wurden, beheben und die Leber regenerieren.
Der Klimawandel im Frühling bringt Veränderungen im Stall und im Außenbereich mit sich. Die Grundlage für eine gesunde Hühnerhaltung im Frühling bilden nährstoffreiches Futter, ein stabiles Stallklima mit gleichbleibender Temperatur, regelmäßige Kontrollgänge und Beobachtungen der Hühner sowie die Vermeidung kleinerer Fehler.
Veröffentlichungsdatum: 15. März 2024

